Beziehungswerkstatt Jena

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Familientherapie in Leipzig

->> Gabi Eßbach


 

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Selbstverständnis

 

Selbstverständnis 

Unsere systemische Arbeit ist aus unserer persönlichen Suche nach einer sinnvollen Ganzheit des Lebens erwachsen. Auf diesem Wege sind wir, Monica und Gerhart Streicher, uns begegnet. Beide waren wir beheimatet in der Katholischen Kirche, wie sie in der DDR in ökumenischer Verbundenheit lebte und die in den östlichen Nachbarländern Tschechoslowakei und Polen überraschend herausfordernde Impulse bot.

 
Beide waren wir angeregt und engagiert in der menschlichen Öffnung des kirchlichen Lebens. Diese menschliche Wärme und Weite wollten wir in andere Lebensbereiche hineintragen.
 
Ein Reifungsschritt war die Erkenntnis, dass neue Wege für uns auch als Frau und Mann damals zu einer mehr distanzierten Beziehung zur Kirche führen mussten. Andererseits erleben wir heute an uns eine Kontinuität in der Grundhaltung des Vertrauens und der Achtung vor Verschiedenheit. Aus diesem unserem spezifischen Weg ergab sich ein Grundthema unserer Arbeit, Polaritäten verschiedener Art zu einer spannungsvollen Ganzheit zu führen.
 
 
In unserer Arbeit orientieren wir uns an dem entwicklungs- und wachstumsorientierten Modell nach V. Satir und nutzen den konstruktivistischen Denkansatz. Wir integrieren Methoden der humanistischen Psychotherapie, wie der Gesprächspsychotherapie, der  Transaktionsanalyse, der emotionalen Arbeit nach J. Prekop und der phänomenologischen Betrachtungsweise.
 
Im Hintergrund unserer Arbeit stehen folgende Erwägungen:
 
 
 
Systemisches Denken und Handeln öffnen die Wahrnehmung, den Intellekt und das Verhaltensspektrum für die komplexen und ineinander wirkenden Ebenen der Realität. Sie beleuchten das Zusammenwirken und das Interagieren der unterschiedlichen Subsysteme.
 
Systemisches Denken und Handeln verstehen sich als eine ganzheitliche Realitätserfassung, basierend auf einem humanistischen Menschenbild. Die Ressourcen im System selbst zu entdecken, einzusetzen und zu kultivieren ist wesentliches Merkmal der Systemischen Arbeit.
 
Systemisches Denken und Handeln sind verbunden mit dem konstruktivistischem Denkansatz. Sie geben Raum und Akzeptanz für mehrere Beschreibungen von Wirklichkeit. Sie bedienen sich bewährter Theorien und Methoden z.B. aus NLP, Transaktionsanalyse  und der Organisationsentwicklung.
 
Systemisches Denken und Handeln leben von der Philosophie, dass jedes Individuum, jede Organisation, jedes System mit seinen Subsystemen und seinem Kontext einzigartig ist und einer einzigartigen Umgangsweise und Problemlösung bedarf. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, bedarf es der Methodenvielfalt. Bei angemessenem Schutz der Klienten sowie der auszubildenden Kandidatinnen und Kandidaten können Veränderungsprozesse gedeihen.
 
Systemisches Denken und Handeln verbessern die Lebens- und die Arbeitsqualität.
 
 
Prägend wurde für uns der Begriff „Augenhöhe“ d.h. wir betonen die Gleichwertigkeit aller Beteiligten im Beratungs- und Supervisionsprozess, wenngleich auch ihre Verantwortlichkeiten verschieden sind. Achtungsvoll die Grenzen der Anderen und die eigenen Grenzen zu respektieren ist für uns ein Schlüssel zur fachlichen Kompetenz und die Grundlage einer angemessenen Selbstfürsorge.